Weitere Sehenswürdigkeiten


Empfehlungen innerhalb des Stadtgebiets:

Rabener Keller
  
Wer tief hinabsteigt in die Gewölbe des "Rabener Keller", befindet sich in einem um 1350 erbauten historischen Weinkeller.  Hier wurden Steine aus noch früherer Zeit verbaut, darunter auch ein alter jüdischer Grabstein.
   

   


Stadtführungen durch die historische Altstadt

unter sachkundiger Begleitung

   


Meißner Weinprogramme

Romantikrestaurant Vincenz Richter
  
Für die romantische Weinschänke
Vincenz Richter
an der Frauenkirche war die Grundsteinlegung im Jahr 1523.
Sie beherbergt Originale alter Waffen, Kelter- und Küferwerkzeuge sowie mittelalterliches Mobiliar.
  

  

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Das spätgotische Rathaus ist das imposanteste Gebäude am Markt neben den schönen restaurierten Bürgerhäusern aus der Renaissancezeit. Als Sitz der Meißner Ratsherren zwischen 1470 und 1486 erbaut, wird es gegenwärtig umfangreich saniert.
Bereits in alter Schönheit zu bewundern ist das 13.000 m2 große Dach. Dafür waren 52.000 Rautenspitzbiber erforderlich, nachgeschaffen anhand erhalten gebliebener originaler Bruchstücke.
Besondere Zierde sind die ebenfalls schon fertiggestellten drei
Zwerchhäuser im  Dachbereich.
Das Meißner Rathaus gilt als das älteste seiner Art im sächsischen Raum. Die Sanierung wird noch bis zum Jahr 2003 dauern, dann soll es auch den
Ratssaal für 400 Bürger wieder geben.
   

Markt mit Rathaus
Blick vom Turm der Frauenkirche auf den Markt
 


Bennohaus
Eines der prächtigsten Häuser
am Markt Nr. 9 ist das Bennohaus
Es soll dem legendären Meißner Bischof Benno
(im Amt von 1066 bis 1106) gehört haben.
 
  
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Das prunkvolle Renaissance-Portal mit den Sitzpilzen wurde um 1600 erbaut. Typisch für diese Zeit sind die über den gekehlten Seitenwänden befindlichen kräftig profilierten Muscheln mit den darüberliegenden Kämpfergesimsen, welche den profilierten Rundbogen tragen. Die aus Stuck gefertigten Rosetten, Engelchen und Fratzen in den
Feldern des Triglyphen-Frieses sind barocke Zutaten, der kartuschenförmige Schlußstein ist schon im Stil des Rokoko überarbeitet.
In den Zimmern des ersten Obergeschosses wurden Holzbalkendecken mit Renaissance-Malereien aus der Zeit um 1640 freigelegt. Die Eingangshalle weist ein spätgotisches Zellengewölbe mit gotischen Wandmalereien auf.
Über dem Portal befindet sich eine Gedenktafel, welche an die Gründung der ersten freiwilligen Feuerwehr Deutschlands durch den Seifensiedermeister Friedrich August Kentzsch im Jahre 1841 erinnert.

 

  

Das erstmals 1460 erwähnte Gebäude gilt als das Stammhaus der Schwerter Brauerei.1570 erhielt es seine auch heute beeindruckende Renaissance-Fassade. Hier wurde viele Jahre das Bier der Meißner brauberechtigten Bürger gebraut.
Im 19. Jahrhundert entstanden im Zuge der Industrialisierung kommerzielle Brauereien. In Fortsetzung der Tradition des alten Brauhauses gehörten dazu die Mühlberg'sche, später Mohnsche Brauerei, die 1868 durch den Hirschsteiner Brauereibesitzer Eduard Bahrmann erworben wurde. Nach ihm wurde der Bau an der Frauenkirche "Bahrmannsches Brauhaus " genannt.
  
Brauhaus
 
Im Brauhaus hinter der Frauenkirche
befindet sich heute das Meißner Standesamt
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1614 wurde von der wohlhabenden  Tuchmacherzunft Meißens ein Eingangstor für den Stadtfriedhof gestiftet.
Mit diesem Handwerk gelangten eingewanderte Flamen  rasch zu wirtschaftlicher Bedeutung und hohem Ansehen. Vom Ende des 15. Jahrhunderts an nahm diese Zunft die führende Rolle in der Stadt ein, bis seine Bedeutung infolge Einfuhr englischer und niederländischer Tuche im 18. Jahrhundert zurückging. Das heutige
Tuchmachertor, hinter der Frauenkirche gelegen, ist eine Kopie dieses schönen Renaissancetors.
1994 wurden im unteren Teil der Treppenanlage neue Granitstufen verlegt, welche in Verbindung mit dem Haus An der Frauenkirche Nr. 4 stehen.
  

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Unmittelbar vor dem ehemaligen Franziskanerkloster und heutigem Stadtmuseum steht das Denkmal von  Heinrich I. mit dem 1863 aufgestellten "Heinrichsbrunnen" .
Heinrich I. oder Heinrich der Vogler, erster deutscher König, ließ im Winter 928 / 929 auf einem Felsen hoch über den Tälern von Elbe, Meisa und Triebisch die Burg "Misni" errichten.
Noch bis 1962 wurde der Brunnen mit fließendem Wasser aus der "Röhrfahrt" gespeist, heute kommt es aus dem Trinkwassernetz.

Heinrichplatz

           

Pianoforte-Museum, Martinstr. 12, Tel.: 03521/40 14 55


Das Thürmer Pianoforte-Museum auf der Martinstraße wurde am 01.04.99., dem 165. Geburtstag der Ferdinand. Thürmer Pianoforte-Fabrik, eröffnet.

 Es belegt, als erstes Museum seiner Art in Deutschland, die Geschichte des Pianofortes, wie auch die Geschichte des Hauses Thürmer anhand von restaurierten Instrumenten ab 1834. Großes Interesse findet ein kunstvoll zerteiltes Klavier aus dem Jahre 1890, dass den inneren Aufbau des Instrumentes zeigt. 

Das Museum, mit 80 Stühlen sowie einem Konzertflügel ausgestattet, ermöglicht auch Kammermusik im kleinen Hörerkreis. Es ist eine der Spielstätten des Pianoforte-Festes in Meißen.

      

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St.Afra
Der alte Lehrerfriedhof und St.Afra

 
Die Kirche St. Afra ist die älteste Meißner Kirche. Auf dem Burgberg gelegen, ist sie hervorgegangen aus einer Wegekapelle des Augustiner-Chorherrenstifts von 984. Dort oben über der Stadt siedelten sich im Mittelalter der Adel und die hohe Geistlichkeit der Mark Meißen an. Ihre befestigten Häuser und Höfe bildeten ein abgeschlossenes Viertel, die "Freiheit". Waren sie doch von allen Pflichten und Abgaben an die Stadt freigestellt.
Auch heute ist dieser Stadtteil besonders reizvoll. Im Garten der Superintendentur   An der Freiheit Nr.9, einem Fachwerkhaus von 1564, steht z.B.noch eine 1000-jährige Eibe und das Löwenportal von 1610 am Jahnaischen Freihof  ist eines der schönsten in Meißen.
Links neben der Kirche erhielt in den ehemaligen Klostergebäuden von St.Afra 1543 die Fürsten- und Landesschule für nichtadelige Schüler ihr Domizil. Aus dieser humanistischen Bildungsstätte gingen bedeutende Gelehrte und Dichter hervor, u.a. Gellert, Lessing und der Arzt Hahnemann.
Das heutige Gymnasium St.Afra befindet sich daneben in einem Schulneubau aus den Gründerjahren. Hier soll in einigen Jahren eine Begabten-Landesschule entstehen.

  

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         Martinskapelle   
Die Martinskapelle auf dem Plossen wurde erstmals 1220 urkundlich erwähnt. Anläßlich einer Stiftung für das Nonnenkloster zum Heiligen Kreuz schenkte Markgraf Dietrich der Bedrängte dem Kloster u. a. die Kirche "Sanct Martini" auf dem "Meißnischen Berg" (damals wahrscheinlich Kirche des sicher schon bestehenden Vorwerkes Siebeneichen, aber auch Wegekapelle an der Straße über Wilsdruff nach Dresden).
Im Volksmund wird die Martinskapelle auch als "Bettelmannskirche" bezeichnet, weil sie zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges obdachlosen Familien als
Notunterkunft gedient haben soll.
  

 
Ein Stück elbabwärts am linken Elbufer befindet sich die Klosterruine "Zum Heiligen Kreuz", ein ehemaliges  Zisterzienserinnenkloster aus der Zeit um 1217.
Es wurde während der Reformationszeit aufgelöst und in den Kriegen des 17. bis 19. Jahrhunderts zerstört.
Heute hat auf dem Gebiet dieser weiträumigen Anlage das Meißner Hahnemannzentrum e.V. mit vielfältigen ökologischen Angeboten, u.a. einem Apothekergarten, sein Domizil. 

       
Klosteransicht    
Führungen täglich (auf Voranmeldung)
Leipziger Str. 94
Tel.: 0 35 21 / 40 02 34

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   Boselblick  


Ein weiteres sehr reizvolles Ausflugsziel ist das kleine Spaargebirge. Über seine vom rechten Elbufer an aufsteigenden Weinberge am südöstlichen Stadtrand führt ein mit Hinweistafeln gestalteter Weinwanderweg. Vom Aussichtspunkt Bosel öffnet sich der Blick weit über das Elbtal hin in Richtung Dresden. Auf der Boselspitze befindet sich ein Botanischer Garten.


Das Schloß "Siebeneichen ", durch Ernst von Miltitz um 1550 erbaut, ist von einem Park mit prächtigen Bäumen umgeben. Bereits im 16. Jahrhundert angelegt, zählt dieser zu den ältesten Landschaftsparks in Sachsen. 
In der Vergangenheit war das Schloss Anziehungspunkt für bedeutende Vertreter des deutschen Geisteslebens und Freiheitsstreben, so z.B. Novalis, Johann Gottlieb Fichte, Theodor Körner und Heinrich von Kleist. Seit 1997 befindet sich hier das Fortbildungs- und Tagungszentrum des Sächsischen Bildungsinstituts

  Schloß Siebeneichen


Meißner Stadtwald
mit Lehrpfad im Landschaftsschutzgebiet Triebischtäler,
einmaliges Vorkommen von Pechstein am Götterfelsen in der "Garsebacher Schweiz"  


Weinberge um Proschwitz über dem "Heiligen Grund",
Aussichtspunkt "Bennokanzel"

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pfeil  Besonderes Programmangebot für thematische Führungen  pfeil
in und um Dresden
  

Dresdens
andere
Stadtführung

  Button "igeltour"

Rund um Meißen im schönen Sachsenland:

logo WeinstraßeSächsische Weinstraße und die Elbweindörfer logo elberadwegAusflüge auf dem Elberadweg: elbabwärts in Richtung Diesbar-Seußlitz
elbaufwärts in Richtung Dresden - Pillnitz
Fahrten mit der "Sächsischen Dampfschiffahrt" auf der Elbe an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt Radebeul und die Lößnitz mit ihren        Weinbergen
von Radebeul-Ost aus Fahrt mit der Traditionsbahn bis Moritzburg - Radeburg
Schloss Nossen und Klosterpark Altzella Schloß Moritzburg mit dem Friedewald
 
 
Landeshauptstadt Dresden

                                           Dresden
 
 
Tourismus-Region  Sächsisches Elbland
 
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